Rechtsgrundlagen für die Verarbeitung nach deutschem Recht

Verarbeitung für sekundäre Zwecke

Gemäß § 24 BDSG dürfen private Stellen unter Umständen personenbezogene Daten für einen anderen Zweck als den, für den die Daten erhoben wurden, verarbeiten. Dies ist zulässig, wenn die Verarbeitung erforderlich ist, um (1) Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit vorzubeugen, (2) Straftaten zu verfolgen oder (3) Rechtsansprüche geltend zu machen, auszuüben oder zu verteidigen. In diesen Fällen ist dies jedoch nur zulässig, wenn betroffene Personen kein überwiegendes Interesse daran haben dürfen, dass die Daten nicht verarbeitet werden.

Alle Angaben im Datenschutz-Vergleich basieren auf den Gesetzestexten der jeweiligen Länder und berücksichtigen den uns bekannten aktuellsten Stand. Die activeMind.legal haftet weder für Inhalt noch Vollständigkeit der Angaben. Sollten Sie Fehler oder aktualisierungsbedürftige Texte entdecken, freuen wir uns über eine Nachricht.