Datenschutzbeauftragter nach polnischem Recht

Ernennung eines Datenschutzbeauftragten

Für Privatunternehmen ist die Bestellung eines DPO (inspektor ochrony danych) nicht zwingend erforderlich. Entscheidet sich ein Unternehmen jedoch für die Ernennung, muss es dies der Aufsichtsbehörde elektronisch mitteilen: https://www.uodo.gov.pl/pl/121/193.  Diese Mitteilung muss innerhalb von 14 Tagen nach der Bestellung erfolgen.

Controller oder Verarbeiter, die einen DSB benannt haben, müssen ihre Kontaktdaten (Name und E-Mail-Adresse oder Telefonnummer) so schnell wie möglich auf ihrer Website veröffentlichen. Wenn sie keine Website haben, sollten sie diese an einem allgemein zugänglichen Ort in ihrem Büro veröffentlichen (Art. 11 Datenschutzgesetz).

Behörden

Art. 9 Datenschutzgesetz legt fest, welche „Behörden“ (Art. 37 DSGVO) einen DSB ernennen müssen: (1) Einheiten des öffentlichen Finanzsektors, (2) Forschungseinrichtungen und (3) die Polnische Nationalbank.

Alle Angaben im Datenschutz-Vergleich basieren auf den Gesetzestexten der jeweiligen Länder und berücksichtigen den uns bekannten aktuellsten Stand. Die activeMind.legal haftet weder für Inhalt noch Vollständigkeit der Angaben. Sollten Sie Fehler oder aktualisierungsbedürftige Texte entdecken, freuen wir uns über eine Nachricht.