Betroffenenrechte nach italienischem Datenschutzrecht

Das italienische Datenschutzgesetz schränkt die Rechte der betroffenen Personen in den folgenden Fällen ein (Artikel 2- undecies):

  • Geldwäsche
  • Unterstützung für Opfer von Erpressungsforderungen
  • Tätigkeit von parlamentarischen Untersuchungskommissionen
  • Tätigkeiten einer öffentlichen Einrichtung
  • Durchführung von Abwehruntersuchungen oder Ausübung eines Rechts vor Gericht
  • Whistleblowing

Ausübung der Rechte betroffener Personen von verstorbenen Personen

Artikel 2-terdecies des italienischen Datenschutzgesetzes erlaubt es anderen Personen, die ein Interesse haben (z.B. aus familiären Gründen), die Rechte betroffene Personen von verstorbenen Personen auszuüben – es sei denn, es ist gesetzlich verboten oder im Falle des direkten Angebots von Diensten der Informationsgesellschaft – wenn der Verstorbene einen solchen Wunsch durch eine schriftliche Erklärung geäußert hat.

Alle Angaben im Datenschutz-Vergleich basieren auf den Gesetzestexten der jeweiligen Länder und berücksichtigen den uns bekannten aktuellsten Stand. Die activeMind.legal haftet weder für Inhalt noch Vollständigkeit der Angaben. Sollten Sie Fehler oder aktualisierungsbedürftige Texte entdecken, freuen wir uns über eine Nachricht.